Reizhusten bei Kindern – Diese Hausmittel können Abhilfe schaffen

0

Reizhusten bei Kindern wird selbstverständlich auch durch einen grippalen Infekt verursacht, kommt bei Kindern häufiger vor als bei Erwachsenen, weil sie ein schwächeres Immunsystem haben. Wenn die Kinder nicht schlafen können, kann der Rest der Familie nicht schlafen. Kinder husten oft und sei es nur, um einen Fremdkörper wieder auszuspucken.

Kleinkinder müssen ihre Umwelt erst erkunden lernen und das geht am einfachsten, wenn sie Dinge in den Mund stecken. Deshalb sollten Sie immer darauf achten, dass leicht verschluckbare Gegenstände außer Reichweite von Kindern sind. Reizhusten ist ein Husten, der ziemlich lästig ist, attackenartig auftritt und andauert.

Hustenstiller gegen Reizhusten?

Hustenstiller sind gerade abends zu empfehlen, da die Kinder dann besser und rasch einschlafen können. Hier gibt es verschiedene Präparate, die auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren. Ihr Apotheker berät Sie gerne. Wichtig ist auch, dass die Hustenstiller für Kinder gut schmecken. Bei Babys sollten Sie besonders vorsichtig sein. Es gibt aber schon ganz gute Mittel für Babys ab 3 Monaten. Wenn Schleim abgehustet wird, sollten die Kinder keinen Hustenstiller mehr bekommen. Die Absonderung ist notwendig, damit die Bronchien heilen können.

Hausmittel bei Reizhusten

Hausmittel sind immer zu empfehlen, wenn es sich um einen Reizhusten und eine normale Erkältung handelt. Bei einem akuten Hustenanfall sollten Sie Ihr Kind über ein Becken mit heißem Wasser halten. Das Kind soll den heißen Wasserdampf einatmen, das beruhigt die Atemwege beinahe sofort. Tees, wie z. B. Thymian, Majoran und Fenchel sind natürliche Hustenstiller. Gekochte Kartoffel zu Brei gedrückt und auf einem Baumwoll- oder Leinentuch verteilt, können auf die Brust gelegt werden.

Natürlich ist darauf zu achten, dass dies nicht zu heiß ist. Isländische Moospastillen eignen sich gut zum Lutschen und bewirken, dass durch den verstärkten Speichelfluss der Husten gemildert wird. Inhalieren schafft meist rasch Linderung. Gekochte Zwiebeln können auch auf einem Tuch auf die Brust gelegt werden. Vorsicht, sollte wieder nicht zu heiß sein! Zwiebel mit Wasser und Honig gekocht, können auch gegessen werden und helfen, den Schleim abzuhusten. Aber auch hier ist nicht alles für alle Fälle geeignet.

Bei Babys und Kleinkindern sollten Sie keine ätherischen Öle wie z. B. Menthol, Pfefferminz, Eukalyptus verwenden. Diese reizen nämlich die Atemwege von kleineren Kindern noch zusätzlich und so kommt es zu verstärkter Schleimbildung, die auch gefährlich werden kann. Honig wird bei Erkältungen gerne gegeben. Ist ja auch sehr zu empfehlen, aber nicht für Babys unter einem Jahr. Honig enthält ein Bakterium, das bei so kleinen Kindern eine Lebensmittelvergiftung auslösen kann.

Bei Fieber ist es immer gut, viel Wasser oder Tee zu trinken. Das lindert auch den Husten. Lüften und feuchte Tücher auf der Heizung bessern das Raumklima. Jetzt braucht der kleine Körper ganz besonders viel Ruhe. Deshalb ist Schlaf so wichtig. Vitamine sind gut gegen die Erreger, daher sollten die Kinder viel Obst, Gemüse und Gerichte wie die berühmte Hühnersuppe essen.

Wann ist ein Arztbesuch sinnvoll?

Bei Babys und Kleinkindern sollte man auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen. Wenn bei größeren Kindern der Husten länger als zwei Wochen ohne Pause andauert, schlimmer wird, das Kind öfter erbricht, ist ebenfalls unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Beeinträchtigte Atmung oder Atemnot, gelblich, grünlich oder rot gefärbter Auswurf sind ebenfalls Hinweise, dass es sich nicht nur um die klassische Erkältung handelt. Gerade bei Hustenattacken, die immer öfter kommen und länger andauern, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.

Sollte es gar zu Atemnot kommen, was eher selten ist, sollten Sie sofort das nächste Krankenhaus aufsuchen. Dies kann ein Hinweis auf Keuchhusten sein. Weitere Erkrankungen, die eher selten Ursachen sein können, sind Erkrankungen des Herzens und des Magens, Asthma bronchiale oder eine Rippenfellentzündung. Gerade bei Kindern gilt: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig!

 

About Author