Holz oder Teppich: Der beste Bodenbelag für das Kinderzimmer

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Holz, Teppich oder doch PVC: Für das Kinderzimmer eignen sich unterschiedliche Bodenbeläge. Welche Unterschiede es zwischen den Belägen gibt und welches Material sich am besten eignet.

Die Wärmeeigenschaften entscheiden

Das Kinderzimmer kann mit unterschiedlichen Belägen ausgestattet werden. Beliebt sind Holz und Teppich, aber auch PVC-Böden oder sogar Fliesen. Der klassische Holzboden erhält aufgrund seiner guten Wärmeeigenschaften und der einfachen Reinigung oft den Vorzug. Teppichböden sind behaglich, bergen bei der Verwendung im Kinderzimmer jedoch gewisse Risiken, da Flecken nicht ohne Weiteres entfernt werden können.

Daneben spielen bei der Wahl des richtigen Bodenbelags auch Faktoren wie die Reinigung oder die Entsorgung eine Rolle. Ebenso sollten die Kosten in Betracht gezogen werden. Wer mehrere Räume mit hochwertigem Parkett ausstatten möchte, zahlt dafür mehr als für einen handelsüblichen PVC-Boden.

Das richtige Material: Holzböden fürs Kinderzimmer

Besonders gut eignen sich Holzböden. Der Belag ist pflegeleicht, leitet die Wärme und verhindert außerdem allergische Reaktionen. Ist zusätzlich noch das FSC-Siegel vorhanden, ist auch die nachhaltige Forstwirtschaft gewährleistet. Europäisches Holz ist die erste Wahl, denn dieses ist meist nicht nur umweltschützend produziert, sondern wurde außerdem nach aktuellen Gesundheitsstandards verarbeitet.

Das bedeutet, dass keine giftigen Kleber oder Beläge verwendet wurden. Außerdem wurde bei der Herstellung auf eine nachhaltige Produktion geachtet, indem beispielsweise nur Holz aus europäischen Wäldern verwendet wurde. Der Blaue Engel gibt Aufschluss über die Qualität des Materials und hilft bei der Kaufentscheidung. Unser Tipp: Elesgo Laminat „Sommereiche“ von holz-direkt24.com

Für das Kinderzimmer weniger geeignet sind auch synthetisch hergestellte Teppiche. Diese werden bei der Produktion meist mit Antistatika behandelt, welche Allergien auslösen können. Zudem sind synthetische Stoffe weniger gemütlich und verfügen oftmals auch über schlechtere Wärmeeigenschaften. Deshalb sollte bei der Teppichwahl stets zur natürlichen Alternative gegriffen werden.

Kork ist aufgrund seiner schalldämpfenden Eigenschaften besonders beliebt. Zudem ist das Material behaglich und fußwarm. Nachteilig ist, dass das Material regelmäßig geölt und geschliffen werden muss. Eine gute Alternative ist das ebenfalls pflegeleichte Linoleum, welches aus Holz, Kork und anderen nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird.

Die nachhaltige Verarbeitung macht es zu einer guten Alternative zu anderen Materialien. Wenn eines der Kinder eine Allergie hat, sollte bei der Wahl des Bodenbelags besonders genau hingesehen werden, da manche Inhaltsstoffe gesundheitsgefährdend sein können.

Bei Allergien eignet sich ein Teppich

Teppichböden binden Staub und Schmutzpartikel in der Luft. Das macht sie zu einer guten Wahl für Allergiker-Haushalte. Die Reinigung geht mit Staubsauger inklusive Mikrofilter ebenso einfach vonstatten. Am besten eignen sich Teppiche aus Naturfasern, denn diese sind besonders schadstoffarm. Auch hier gilt: auf bekannte Gütezeichen achten, um die Qualität zu gewährleisten.

Das GuT-Siegel sowie das Greenline-Zeichnungen „ETG“ sind gute Anhaltspunkte beim Teppichkauf. Billig produzierte Teppichböden sollten gemieden werden, denn diese können Schadstoffe ausstoßen. So kann aus neuen Teppichen beispielsweise das krebserregende Vinylchlorid sowie schädliche Styrol-Butadien-Gemische austreten.

Verklebte Böden sind aufgrund etwaiger Ausdünstungen des Klebers ebenfalls ungeeignet, insofern sie nicht mit speziellen Bio-Klebern hergestellt wurden. Fragen Sie vor dem Kauf einfach beim Berater oder Anbieter direkt nach.

PVC-Kunststoffböden können die Organe belasten

PVC-Kunststoffböden eignen sich aufgrund ihrer einfach zu pflegenden Struktur. Allerdings können schädliche Weichmacher enthalten sein, welche Leber und Niere belasten. Wer sichergehen möchte, kann sich im Fachgeschäft über die enthaltenen Stoffe informieren.

Zu bedenken ist auch, dass das Kind sich an bestimmten Materialien Aufschürfungen und andere Verletzungen zuziehen kann. PVC-Böden bergen das Risiko für Verbrennungen, während Naturteppiche zu wunden Stielen an den Knien und Handflächen führen können. Die Beratung im Fachgeschäft gibt Aufschluss über die verschiedenen Optionen und erleichtert die Kaufentscheidung. So finden Eltern einen passenden Teppich für jedes Kinderzimmer.

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